Stell Dir vor es ist Wahl …

Grafik: Egle Tafenau

… und kaum einer geht hin: 31,9 % der Wahlberechtigten haben bei der Stichwahl zur Wahl der Kieler Oberbürgermeisterin am 11.11.2012 den Weg zur Wahlurne gefunden. 17,0 % der Wahlberechtigten sprachen sich für die SPD-Kandidatin Susanne Gaschke aus, 14,4 % für Gert Meyer von der CDU, 0,4 % der Wahlberechtigten gaben eine ungültige Stimme ab. Mehr als zwei Drittel der Wahlberechtigten (68,2 %) konnte offenkundig keiner der beiden Kandidaten überzeugen, denn sie enthielten sich ihrer Stimme.

Rechtsanwalt Helge Hildebrandt, Holtenauer Straße 154, 24105 Kiel, Tel. 0431 / 88 88 58 7

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7 Kommentare on “Stell Dir vor es ist Wahl …”

  1. janefire sagt:

    Klaus hat sein Kreuz unten drunter gemacht und davor geschrieben: „Alles Mist!“ 🙂

  2. Thomas Rindt sagt:

    Nur über die Nichtteilnahme an einer Wahl können wir zum Ausdruck bringen, dass es uns inzwischen bewusst ist: Wir haben keine Wahl! Egal, wohin man sein Kreuzchen macht – es kommt der selbe Mist bei raus!

    Bei kommunalen Wahlen mag es noch ein klein Wenig besser sein – aber welche Handlungsfreiheit haben denn kommunale Politiker selbst wenn ich ihnen – anders als der Politik auf Landes- und Bundesebene – gute Absichten unterstelle?

    Keine Wahl wird unser neoliberales System zum Wanken bringen – also sollten wir auch den Politikern das Gefühl der Legitimation durch angebliche Wahlen verweigern!

    • Wahlleiter Wolfgang Röttgers (SPD-Stadtrat) erklärte am Wahlabend, er sei mit einer Wahlbeteiligung von etwas über 30 % „ganz zufrieden“ (KN v. 12.11.2012, S. 2). Verständlich, denn eine geringe Wahlbeteiligung versperrt die Wege zu den Trögen der Macht (und des Geldes) schließlich für die Politikbeamten der sog. etablierten Parteien nicht. Ganz schön unzufrieden dürften die Damen und Herren, die es sich in unserer repräsentativen Parteiendemokratie so bequem eingerichtet haben, erst werden, wenn politische Konkurrenz mit Gestaltungswillen und guten Köpfen sich anschickt, um die 70 % der Enttäuschten (und den einen oder anderen pflichtbewussten Noch-Wähler der Etablierten) zu werben.


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