Jobcenter schwingt Tanzbein

10 Jahre HurraUnd wir kippen ein wenig Wasser in Wein: Zahl der ALG II-Empfänger in Kiel im Januar 2005: 32.263 Personen. Dezember 2014: 32.154 Personen. Ein Grund zum Feiern?


27 Kommentare on “Jobcenter schwingt Tanzbein”

  1. Martina Bedregal Calderón sagt:

    Existenzen sichern, in Arbeit vermitteln…. sorry, da kann ich nur ironisch lächeln.. Hübsche Selbstbeweihräucherung der Jobcenter… Ist die Feier nur für Mitarbeiter? Oder auch für prekär Beschäftigte, Zwangsverrentete, Ein-Euro-Jobber, die einstmals reguläre Arbeitsplätze ausfüllen müssen und alle anderen Betroffenen?

    • Realsatire, würde ich sagen. Total schräg. Kann man gar nicht ernsthaft kommentieren. Habe es versucht. Geht nicht. Wer denkt sich bloß solche Einladungskarten aus? Naja, die Mitarbeiter können ja nichts dafür. Und es gibt bestimmt keine Sanktionen, wenn man heimlich nicht mit feiert und tanzt.
      PS: Die Kunden sind, glaube ich, nicht eingeladen. Es sind wohl einfach zu viele (hüstel).

      • Heitmann sagt:

        Also aus dem Text sehe ich die Einladung auch an den Kunden!

        Außerdem würden da keine Kunden sein, was sollte denn gefeiert werden?

        Dahingehend stellt sich es doch eigentlich so dar: Es dürfte an der Beseitigung des Problem ja gar nicht gelegen sein, ansonsten müssten sich die Mitarbeiter/innen ja selbst Verwalten😀

  2. Martina Bedregal Calderón sagt:

    Wenn die Kunden kommen dürften, müsste man das ganze in den Sommer und aufs Nordmarksportfeld verlegen….

  3. Michael sagt:

    Und wenn alle mal hingehen würden. Was dann?

    • Heitmann sagt:

      Die Preise für Getränke und Speisen sind leider nicht im Regelsatz enthalten🙂

      Aus dem Grund würden die anwesenden Mitarbeiter deine Daten aufnehmen, Leistungen vorläufig einstellen Ermittlungsverfahren einleiten und fragen: Wo kommt das Geld her?

      • Martina Bedregal Calderón sagt:

        Stimmt auch wieder… Speisen , Getränke und Musik sind „sachwerte Leistungen“, die würden dann auf den Regelsatz für Essen und Trinken angerechnet (Satire langsam ausblenden…)😉

  4. @Der ARGE-Schreck sagt:

    Die Lust am Selbstbetrug ist größer als jede sinnvolle Vermittlung. (@Der ARGE-Schreck)

    Als sie ihn zu Grabe trugen, sagten sie (pers. Anm: JobCenter), daß die Wand, die er sich zu seinem Schutz aufgebaut hatte, ihn erschlagen hätte. (© Margot S. Baumann * Lyrikerin)

    Jeder Realitätsverlust gebiert eine neue Scheinwelt. (© Dr. Fritz P. Rinnhofer * Publizist)

  5. Martina Bedregal Calderón sagt:

    Das Schlimme ist, dass viele unserer Politiker etc. ihre eigenen Lügen so sehr verinnerlicht haben, dass sie sie glauben und völlig der Realität entrückt sind, wie ARGE-Schreck schon sagt.

    Michael, das wäre was,wenn alle Betroffenen mal hingingen. Aber die meisten würden das wohl nicht tun. Sie waren ja nicht mal dazu zu bewegen, an Demos gegen Hartz IV teilzunehmen oder sich gegenseitig zu den Jobcentern zu begleiten, wenn ich es ihnen vorschlug/empfahl. Viele haben resigniert, leider.

  6. schnakenhascher sagt:

    Wäre doch ein guter Termin für alle Hartz-IV-Betroffenen in Kiel vor dem Veranstaltungsort zu demonstrieren und gegebenenfalls …

    • Ich habe mal `leicht´ gekürzt. Ich bitte, hier keine Angriffe auf Mitarbeiter des Jobcenters zu posten. Einer Behörde steht es frei zu feiern. Und der Öffentlichkeit steht es frei zu fragen, ob sie dafür einen Grund sieht. In zahllosen Veröffentlichungen haben Richter, Professoren, Sozialverbände, Rechtsanwälte und Journalisten in den vergangenen Wochen nach 10 Jahren Hartz IV eine kritische Bilanz gezogen, die Betroffenen wissen das aus eigener Erfahrung. Vor diesem Hintergrund halte ich die Veranstaltung für fragwürdig. Sprachstil und Gestaltung der Einladung deuten zudem darauf hin, dass sich die Geschäftsführung des Jobcenters der Ambivalenz einer solchen Feier offenbar nicht im Ansatz bewusst ist.

      • Christel sagt:

        Hallo Helge, was kostet so eine Feier? Ich wär hingegangen und demonstrativ mitgefeiert,-gegessen usw. Wär doch interessant gewesen mal zu erfahren,zu erleben was und wie gefeiert wurde. Nach dem ich satt wär, hätte ich Flyer verteilt. Schade!

        • Ich kenne zwar, glaube ich, keine Christel und bin auch der falsche Ansprechpartner für Anfragen nach den Kosten der Feier des Jobcenters Kiel. Wer sich in Kiel allerdings sozialpolitisch engagieren will, dem sei als erste Anlaufadresse Wolfram Otto, INFOLADEN / SOZIALBERATUNG, Hansastraße 48, 24118 Kiel, Tel.: (0431) 530 38 85 genannt. Von dort sowie der Kieler Ratsfraktion DIE LINKE kommt auch die Flyer-Aktion.

  7. Heitmann sagt:

    10 Jahre Menschen Strippen lassen, Macht demonstrieren, Menschen gängeln und zum Teil Qualen und Gesetze umsetzen, die im Grunde dem ursprünglichen Grundgesetz widersprechen.

    Das ist ein Grund zu Feiern!

    Unter Umständen muss ja auch noch Geld untergebracht werden, was über ist. Warum denn nicht eine kleine Feier mit Sekt usw.

    Mal schauen, ob diese Veranstaltung bei der GEMA und GVL gemeldet ist🙂 oder ob die da etwa schwarz Musik machen (machen lassen)😛

  8. Björn Nickels sagt:

    Humorvolle bzw. leicht zynische Anmerkung:

    Ein bißchen Spaß muss sein.

    Das gilt auch für die MitarbeiterInnen des Jobcenters Kiel mit deren teilweise sehr schwierigen Arbeitsalltag. Außerdem gibt es bei dem Jobcenter den einen oder anderen Mitarbeiter, der sonst ggf. selber arbeitslos wäre?!

    Mein Großvater sagte immer: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“:

    —————————–

    Aus dem Internet:

    http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~Wes+Brot+ich+ess,+des+Lied+ich+sing&suchspalte%5B%5D=rart_ou

    Redensart: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing

    ERLÄUTERUNG: Wer mich bezahlt, dessen Meinung / Interessen vertrete ich auch

    —————————–

    Natürlich sehen die meisten? MitarbeiterInnen des Jobcenters 10 Jahre Hartz IV als Grund zum Feiern.

    Ich wiederhole:

    Ein bisschen Spaß muss sein!

  9. Bei wessen Brot ich esse, muss ich an das letzte irgendwie sogar fast erfreuliche Gespräch über alles mögliche mit unserem aktuellen Fallmanager denken.
    Das Ergebnis meiner von mir selbst erwünschten Untersuchung beim Amtsarzt war gekommen .. für mich sehr erfreulich .. kann ich doch so endlich in Ruhe meinen jetzt ausgeübten Job machen, da ich schriftlich habe, dass ich höchstens noch 3 – 4 Stunden täglich bei wechselnder Körperhaltung im Stehen, Laufen und Sitzen ohne körperliche Schwerstarbeit ausüben zu müssen am besten eine leichte Bürotätigkeit, aber nicht durchgängig im Sitzen, ausüben kann .. bin 61, schwer herzkrank.
    Wir kamen darauf, weil wir schon wieder umziehen sollen und ich mir dachte, wie packen wir das alleine schon körperlich .. haben auch für meinen Mann, der die Scheuermannsche Krankheit hat, so eine amtsärztliche Untersuchung beantragt.
    Nun wurde uns gesagt .. ach das sei doch gar nicht nötig .. ganz lieb sogar, wir hätten doch unseren Fallmanager und wir kriegen Umzugshelfer und für jeden 50 Euro, wenn die mit anpacken, die schweren Sachen zu transportieren .. mit Attest nur vom Hausarzt sei es auch machbar, dass wir nicht unters Dach ohne Fahrstuhl ziehen müssen wegen meinem Herzfehler, sondern was im Erdgeschoss, mit Fahrstuhl oder aber höchstens im 1. Stock anmieten dürfen.
    Es wurde sogar gesagt, bewerben könnten wir beide uns doch sicherlich .. Bewerbungstraining bräuchten wir nicht .. ob mein Mann, der noch 6 Jahre jünger ist als ich, also unter 60 …denn vielleicht, nur wenn er mag, mal bei Neuland anrufen könnte .. weil ohne Praktikum und Ausprobieren .. also mal für eine Weile umsonst arbeiten und schauen, ob er das noch kann .. sei doch in unserem Alter sowieso jede Bewerbung bei einem Fremden sinnlos, das wisse man ja … ja wir wissen das doch auch, aber gut, mal zu hören, dass es die Leute beim Jobcenter auch wissen.
    Glück im Alter könnte doch nur noch haben, wer zufällig bei Freunden oder Verwandten unterkommt, also Menschen, die einen kennen und deswegen auch alt noch einstellen.

    Und der Clou war dann die Angabe zur eigenen Person, von einem Maßnahmeträger durch diverse Versuche und viel Geduld selbst auch schon älter als studierter Sozialpädagoge nun einen Job als Fallmanager bekommen zu haben und doch selbst auch froh zu sein, dass es mit dieser nun besseren Tätigkeit geklappt hätte.

    Ich kann das sogar gut verstehen .. solange er so nett bleibt jedenfalls und uns auch versteht.

    Ich bin dann raus und habe gesagt, er wisse doch, ich bewerbe mich nur für ihn und ohne Hoffnung, dass ich mit 61 noch Arbeit finde .. und sei froh, dass ich meinen freiberuflichen Texter-Job nebenbei machen könnte, um so einige Freibeträge zu haben.

    Ach ja .. er fragte, warum ich nicht Frührente beantragen würde .. hat nur gefragt, nicht gesagt, ich muss das tun .. wegen meiner ja doch nun festgestellten Gebrechen .. es würde nicht heißen, dass man mir was abzieht, wenn das aus Behinderungsgründen genehmigt würde.

    Ich habe gesagt wozu? Ich habe von meiner Rente von ca. 830 Euro ja nicht einen Cent Freibetrag übrig .. da wir ca. 1200 Euro gemeinsamen Anspruch hätten, würde das zu 100 % mit den Ansprüchen meines Mannes verrechnet, bis der auch Rentner sei .. also müsse ich, um paar Freibeträge zu haben, doch sowieso bis 72 noch als Werbetexterin freiberuflich jobben .. sei nunmal so und mir sei das Wurscht, ob ich nun Rente vom Staat oder aber ergänzend Hartz IV kriegen würde.

    Er meinte dann, ja ja der Vorteil von Rente für mich sei, ich sei ihn dann doch los .. lach.

    Klar hat sich nichts geändert .. ich sehe das genauso. Das ist doch alles nur dummes Gerede mit dem Aufschwung.

    LG
    Renate

    • Martina Bedregal Calderón sagt:

      Renate, ich wünsche euch beiden alles Gute und vor allem viel Kraft! Und drücke euch die Daumen, dass ihr in Rente gehen könnt, denn die Rentenkassen wimmeln neuerdings selbst wirklich völlig arbeitsunfähige Menschen ab, weil so viele vom Jobcenter zur Bereinigung der Statistiken in die Rente gedrückt werden.

    • Martina Bedregal Calderón sagt:

      Und solltet ihr in Kiel wohnen und Hilfe beim Umzug brauchen, wenn es dann soweit, ist, sagt mir Bescheid, ich helfe euch gerne, auch so.

      Ich habe auch vor wenigen Wochen umziehen müssen und den Umzug fast alleine gemacht. Geld für Umzugshelfer gab es nämlich nicht für mich, ich bin verrentet und kriege ergänzend Sozialgeld. Das Sozialamt hat wie auch vorher das JC beim letzten Umzug weder Umzugsgeld gegeben noch sonstwie unterstützt (es gab auch keine Kaution auf Darlehensbasis etc.). Meine Emailadresse ist: gringa2pe@yahoo.co.uk. Ich wohne in Kiel. Ich bin fit für Umzüge.

  10. Hallo Martina,
    da hast Du aber in Kiel einen nicht eben netten Sachbearbeiter beim Sozi gehabt. Wir haben eine Freundin in Friedrichsort, gehört ja zu Kiel, die innerhalb der letzten Monate sogar zweimal innerhalb Kiels umgezogen ist, wie Du auch in Rente, kriegt Frührente wegen eines von früher durch jahrelanges Rauchen bedingten Lungenemphysems. Sie kriegt schlecht Luft. Sie ist zunächst in die Nähe ihrer Tochter gezogen, weil sie sich von der Hilfe erhoffte, z. B. bei Spaziergängen mit ihrem Hund, der viel Bewegung braucht, was ihr inzwischen wohl schwer fällt. Und halt auch so. Beim Umzug gab es dann Krach mit dem mithelfenden Schwiegersohn und seitdem ist die Beziehung zur Tochter nicht mehr gut. Wir waren damals nur mit dem technischen Zeugs helfen, was sonst immer der Enkel gemacht hat. Mein Mann kann sowas ja, also jemand den PC und alles andere Gestrippe, wo wir Frauen ja meistens eher hilflos sind, wieder zum Laufen zu bringen. Und einen neuen Kleiderschrank hat er ihr dann noch aufgestellt, denn sowas wird ja immer in losen Einzelteilen geschickt.
    Die Wohnung war im Vergleich zu der davor sehr winzig und sie fand dann eine größere, hat obwohl dieser Umzug so nötig ja eigentlich nicht war, dennoch da wieder Umzugshelfer zum Tragen bekommen und auch alle anderen Kosten haben sie übernommen. Sie scheint einen echt netten Sachbearbeiter zu haben.
    Vermutlich ist das nicht in ganz Kiel so. Oder bei jedem Buchstaben oder wonach das bei Euch da gemacht werden wird.

    Wir wohnen nicht in Kiel. Wir wohnen in Preetz in der Glindskoppel. Hier ist unser ehemaliger Vermieter schon vor einer Weile pleite gegangen. Irgendwann ging die Insolvenzverwaltung der Sozialwohnungen in der Glindskoppel in eine Zwangsverwaltung über und dann wurden die Häuser an zwei verschiedene neue Vermieter weiter verkauft. Der eine ist ein Immobilienmakler aus Plön, scheint ganz in Ordnung zu sein. Die andere Firma stand neulich schon in den Kieler Nachrichten, weil eine der neuen Nachbarinnen bei uns es geschafft hat, einen Reporter von dort auf die Zustände hier aufmerksam zu machen.

    Zuerst haben wir alten Mieter eine saftige Mieterhöhung bekommen. Wir z. B. durften die selbst vom Jobcenter aus nicht unterschreiben, sonst hätten wir die Mieterhöhung gleich selbst bezahlen müssen. Also haben wir dem gesagt, er muss es einklagen. Daraufhin hat er uns hier bedroht, er käme ja aus St. Pauli und würde uns das Leben zur Hölle machen, wenn wir nicht endlich unterschreiben. Ich habe das monatelang gebloggt. Er hat uns dann deshalb, obwohl ich nie Namen genannt habe (die KN tut das .. freu !!!!), vors Landgericht Kiel geschleift. Der Richter war aber nett und hat nur gesagt, ich soll statt der Initialen doch einfach xxx schreiben, mehr hat er nicht verlangt und selbst da, als unser Vermieter das ins Protokoll haben wollte, dann gesagt, nein nein, das sei ja nur ein Vergleich und unser Vermieter, der auch Anwalt für Immobilienrecht ist, könne ja nicht wissen, wie das in einer Hauptverhandlung denn ausgegangen wäre, denn ich würde ja nicht nur über ihn, sondern eigentlich über Pferde, Hufrehe und gesunde Ernährung oder Rezepte für Hartz-IV-Empfänger schreiben. Mit der Räumungsklage wegen des Blogs ist er auch nicht durch gekommen, allerdings dann da mit seiner Mieterhöhung, allerdings nicht rückwirkend.

    Es sieht hier nun so aus, dass sowohl das Sozialamt die Renten-Aufstocker hier als auch das Jobcenter die anderen Aufstocker oder Pur-Bezieher augefordert hat, sich eine billigere Wohnung zu suchen. Glück werden wohl nur in erster Linie die Menschen mit nem Jagdschein haben, die unter Betreuung stehen, der Rest von uns muss raus. Es ziehen aber laufend neue Leute hier wieder ein, die auch Sozi oder Hartz IV kriegen. Das liegt daran, dass der neue Vermieter hier die Angebote und Mietverträge so ausrichtet, dass es mit der Bruttokaltmiete passt. Der nimmt bei 3 Zimmern zum beispiel statt der in echt ca. fälligen 170 Euro kalter Nebenkosten nur 35 und schon stimmt das. Bei den Heizkosten nimmt er erstmal 100 statt ungefähr 150 und dann passt es auch. Die Heizung ist hier nämlich komplett im Eimer. Unten und oben schimmeln die Räume, die Gegensprechanlage ist kaputt, der Summer auch und vieles mehr. Geld ausgeben tun sie nur für die Arbeiten, die ihr eigenes Unternehmen machen kann, andere nötige Sachen werden halt nicht gemacht. In den KN stand was über das undichte Dach hier, was uns mittig nun nicht so betrifft, eher die laufenden Heizungsausfälle .. ist etwas besser geworden, seit mal einer den Dreck raus geholt hat, aber doppelt so viel wie bis 2011 braucht sie immer noch, seit da ein Ersatzteil aus Polen rein gekommen ist,weil es keins mehr in Deutschland gab, als die Heizung im Januar 2012 ganz kaputt gegangen und bei Frost komplett 2 volle Wochen ganz ausgefallen war. Das war aber noch unter der alten Insolvenzverwaltung gewesen. Ist aber vom neuen Vermieter bisher nicht gemacht worden.

    Das Jobcenter sagt, das Sozi und auch sie müssen solchen neuen Mietverträgen zustimmen und sie müssen einen auch auffordern auszuziehen, wenn dann die erste Nebenkostennachzahlung von ja in so einem Fall mehreren Tausend Euro kommt. So sein ihre Vorschriften.

    Sie überlegen selbst, wie man das ändern könnte. Die Bruttokaltmiete errechnet sich im Kreis Plön zu 1/3 nach den Angeboten, zu 1/3 nach den Neumietverträgen und zu 1/3 nur nach den alten Bestandsmieten. Es machen nun aber ja viele Vermieter es genauso, so dass die Angbote nicht den realen kalten Betriebskosten entsprechen, die Neumietverträge auch nicht, sondern eigentlich nur die alten Bestandsmieten, wobei von denen wiederum viele dann niedrigere Kaltmieten haben als die neuen Kaltmieten.

    Das so die Bruttokaltmiete immer zu niedrig ausfallen muss gegenüber den realen Kosten, ist klar. Sie wissen das auch, aber sie können nichts machen und überlegen, wie man ein Gesetz formulieren könnte, um da was dran zu ändern.

    Sie finden es selbst blöd, dass hier die Leute laufend aus diesen Gründen umziehen müssen, kostet ja auch die Jobcenter und das Sozialamt einen Haufen Geld.

    Zu Rente:

    Also ich will gar nicht Rente beantragen, wozu denn? Da habe ich doch nichts von. Mein Mann auch nicht. Ich kriege automatisch in ca. 3,5 Jahren Rente .. ja noch mit nur knapp über 65, aber auch die bringt mir ja nichts, Rente wird doch voll verrechnet, Du hast doch nichts davon und das Sozi drückt Dich genauso wie das Jobcenter … das einzige, was vielleicht wegfällt, sind die ab und zu ja nötigen Sinnlos-Bewerbungen, aber dafür diesen Stress????

    LG
    Renate

    • @ Martina & Renate: Jetzt wäre vielleicht der richtige Zeitpunkt, zu einem privaten Email-Verkehr zu wechseln – oder in die Rubrik „Dies und Das“, die mein Blog indes leider nicht anbietet …😉

      • Martina Bedregal Calderón sagt:

        Ich habe längst gemailt, leider keine Antwort.

        • Bei mir ist keine mail angekommen … eigentlich kommen sowohl Blog-Kommentare als auch mails bei mir an .. ich schaue auch immer in den Spam, da ich Texterin bin und sehr viele mails am Tag bekomme. Du findest meinen privaten Blog und damit mein Google-+-Profil und auch da sowohl meine private als auch Firmen-mail .. oder kannst auf jeden Beitrag im Blog kommentieren .. ich schalte das immer per Hand frei und antworte auch da …tut mir leid. Habe nichts bekommen und dann kann ich ja nicht antworten, weil ich nicht weiß worauf.

  11. Also falls Martina noch Fragen haben sollte, was ich jetzt nicht weiß .. meine mail wäre Itancana@gmx.com.

  12. Björn Nickels sagt:

    Im Kommentar v. „Christel“ vom 25.01.2015 um 12.50 h fragt „Christel“; ich zitiere:

    “ … , was kostet so eine Feier?“

    Zitatende!

    Leider weiß ich das auch nicht.

    ———————————-

    Falls das „jemand“ jedoch so sehr interessiert, dass sie/er tätig werden möchte, ist es nicht
    ausgeschlossen, dass diese Gesetze weiterhelfen?! Leider weiß ich mit meinem gefährlichen
    Halbwissen nicht, wer Ansprechpartner für die Beantwortung der Kostenfrage ist (die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg oder das Jobcenter Kiel/Arge hier in Kiel vor Ort). Deswegen gebe ich mal beide möglichen Gesetze hier an:

    ———————————

    https://www.datenschutzzentrum.de/gesetze/izg.html

    Informationszugangsgesetz für das Land Schleswig-Holstein (IZG-SH)

    ——————————–

    http://www.gesetze-im-internet.de/ifg/

    Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes

    ——————————

    Vielleicht hilft auch die schnelle und unkomplizierte? Kontaktaufnahme mit den zuständigen
    Stellen weiter?

    Die zuständigen Stellen sind ggf.? (alles *öffentliche* Angaben aus dem Internet):

    http://www.jobcenter-ge.de/lang_de/nn_498272/Argen/ArgeKiel/DE/Presse/Presse-Knoten.html__nnn=true

    Pressestelle des Jobcenters Kiel

    Birgit Hannemann-Röttgers
    Adolf-Westphal-Str. 2
    24143 Kiel
    Tel.: 0431 / 709-1647*
    Fax: 0431 / 709-1850
    Jobcenter-Kiel.Presse@jobcenter-ge.de

    ——————————

    http://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/Presse/Kontakt/index.htm

    Kontakt zum Presseteam der Zentrale

    Das Presseteam der BA in Nürnberg beantwortet Fragen von Journalisten selbst oder stellt Kontakte zu Spezialisten der Fachbereiche her.

    Besucheradresse

    Regensburger Straße 104
    90478 Nürnberg

    Tel:0911-179-2218 / 0911-179-2214

    Fax:0911-179-1487
    E-Mail:zentrale.presse@arbeitsagentur.de

    Anmerkung Verfasser dieses Kommentars: Sehe gerade, dass hier wohl nur „Journalisten“
    anrufen dürfen. Aber sicher wird man/frau woandershin durchgestellt, oder?!

    ——————————

    Ich selber werde aber nicht aktiv werden in Bezug auf Kostenermittlung der Feier, denn
    wie ich bereits in meinem ersten Kommentar hierzu geschrieben:

    Ein bißchen Spaß muss sein (gilt auch für´s Jobcenter Kiel).

    —————————–

    Gruß an alle LeserInnen

    Björn Nickels

    • Lieber Björn, ich denke, die Frage nach den Kosten war wohl eher rhetorisch gemeint. Was Räume im Legienhof kosten, ist kein großes Geheimnis. Im Vergleich zu dem, was unsere Arbeitslosenverwaltung sonst an Kosten produziert, dürften die Höhe der Ausgaben für eine solche Feier die berühmt-berüchtigten „peanuts“ sein. Natürlich ist aber die Frage berechtigt: Sollte eine Behörde sich selbst in dieser Weise auf Kosten der „Solidargemeinschaft der Steuerzahler“ feiern, die sonst bei jeder Gelegenheit – auch im Rahmen des Rechtsanwendung und Auslegung – eben gerade mit dem Steuerzahlerinteressen argumentiert. Das Jobcenter allerdings würde wohl spitzfindig einwenden: „Bei der Leistungserbringung sind die Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten“ (§ 3 Abs. 1 Satz 4 SGB II). Eine Feier mit Musik und Tanz aber hat ja nun aber wirklich nichts mit „Leistungserbringung“ zu tun.

  13. […] meine hier geht’s lediglich um eine einfache Einkommensanrechnung. Das kann eigentlich nur an der Überheblichkeit des Jobcenter Kiel liegen. Bei gegen-hatz.de wurde von dem 4-Augen-Prinzip berichtet, demnach hat […]


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